DIY: Weihnachtskrippe mal anders und Weihnachtskarten

Eine Weihnachtskrippe suchte man bislang bei uns vergeblich, was daran liegt, dass ich so klassische Krippen mit Figuren einfach nicht mag. Daher habe ich mir nun eine aus Papier gebastelt. Natürlich ist da mein Plotter wieder zum Einsatz gekommen. Im Silhouette-Onlineshop habe ich viele schöne Dateien für Papierkrippen gefunden.

Entschieden habe ich mich dann für diese Tüte, die eigentlich als Verpackung gedacht ist. Ich habe daraus aber eine Laterne gemacht und das Ganze aus dickem weißen Papier ausgeschnitten, das Motiv mit Transparentpapier unterlegt und den unteren Bereich noch mit goldenen Schnörkeln bestempelt. Ich muss sagen so eine schlichte Krippe gefällt mir richtig gut und ich hätte auch noch mehr Ideen.

Der Plotter läuft bei mir im Moment fast täglich und so habe ich auch noch ein paar Weihnachtskarten gebastelt. Alle Dateien sind aus dem Silhouette-Shop.

Mir gefallen diese Karten mit Weihnachtskugeln sehr, darum habe ich mir einige verschiedene davon gegönnt.

Die Karte selber ist aus dickem Kopierpapier und das Motiv habe ich aus einem Metallic-Bastelkarton geschnitten. Angeklebt wurde es mit Schaumstoffpads, damit es etwas erhaben ist.


Wiedermal kommt meine Vorliebe für Waldweihnachten zum Vorschein. Mir ist erst jetzt aufgefallen, dass ich mir ausschließlich Motive mit Hirschen ausgesucht habe! ;-)


Sehr gerne verwende ich strukturiertes Papier für meine Karten. Dafür nehme ich einfach einen Aquarell- oder Skizzenblock, das ist eine relativ preisgünstige Variante.

Diese Karte habe ich mit roter Alufolie hinterlegt. Das sieht auch richtig klasse aus.


Bei Rebecca vom schönen Blog Sinnenrausch gibt es derzeit einen Adventskalender mit vielen tollen Bastelideen für die Vorweihnachtszeit. Ihre Tannenbäumchen aus Papier haben es mir besonders angetan und so habe ich mir aus der Vorlage eine Schneidedatei erstellt und es ist ein kleiner Tannenwald entstanden. Eine wirklich nette Idee, die ich mir auch gut als Deko für den Weihnachtstisch vorstellen kann.


Viel zu schnell neigt die Weihnachtszeit sich ihrem Finale zu, dabei gibt es noch einiges zu tun. Seid ihr schon im Weihnachtsstress versunken oder habt ihr schon alles geschafft? Also ich muss noch die Geschenke verpacken, den Christbaum schmücken und das Essen planen & kaufen, dann habe ich es geschafft und das Christkind kann endlich kommen!

Frostiger Garten

Auf weiße Weihnachten müssen wir wohl auch dieses Jahr verzichten, aber zumindest ist es so kalt, dass der Frost alles weiß zaubert. Allerdings ist es tagsüber meist sonnig, sodass man sich etwas beeilen muss, wenn man die weiße Pracht fotografisch einfangen will.
Da wir bislang höchstens -5°C hatten, hat auch der Garten noch nicht so richtig viel Schaden genommen. Mein Rosenhochstämmchen hat immer noch viele Blüten, Knospen und sogar fast alle Blätter dran.

Besonders hübsch finde ich die vertrockneten Hortensienblüten, die ich immer erst im Frühling entferne.

Das ist der letzte Buchsbaum, den man bei mir im Garten findet. Bislang wurde er vom Buchsbaumzünsler verschont. Wahrscheinlich weil Nachbars Hecke einladender ist, als dieses kleine Topfpflänzchen.

Auch die Euphorbien behalten ihr Laub und bleiben den ganzen Winter über schön. Im Frühling schneide ich bloß die Triebe, die am Boden liegen weg. Wenn kein Schnee sie niederdrückt, dann kann ich mir das allerdings sparen.

Ich gehöre ja zu den Gärtnern, die den Hauptschnitt erst im Frühling machen. Mir gefällt es einfach besser, wenn es auch im Winter etwas zu betrachten gibt. Für mich gibt es nichts schlimmeres, als kahle total leergeräumte Beete.

Außerdem freuen sich die Vögel und anderen Gartenbewohner, wenn sie noch Samen an meinen Stauden finden.

Erinnert ihr euch noch an meinen Nigellakranz, den ich im Sommer gebunden habe? Da er mittlerweile ganz vertrocknet und braun geworden ist, durfte er in den Garten umziehen. Ein angenehmer Nebeneffekt dabei ist, dass immer noch Samen herausfallen und nächstes Jahr in diesem Beet hoffentlich viele neue Pflanzen wachsen!

Man kann sich gar nicht vorstellen, dass diese Tellerhortensie einmal leuchtend pink war. Aber auch in beige mag ich sie immer noch total gerne. 

Meine Schmetterlingsflieder dürfen auch noch eine Weile als Vogelfutter dienen. Sie werden dann zeitig Ende Jänner oder im Februar kniehoch zurückgeschnitten. Schon erstaunlich, dass sie trotzdem jedes Jahr höher werden!

Eigentlich habe ich gehofft, dass sich die Blätter der Eichenblatthortensie leuchtend rot verfärben. Aber wie man sieht sind sie immer noch grün.

Zwar ist der Zwerggeißbart eine etwas unscheinbare Pflanze, aber ich liebe ihn trotzdem sehr. Sogar jetzt im Winter sehen die Blütenstände zauberhaft aus.


Im hinteren Teil unseres Gartens hat die Sonne um diese Jahreszeit keine Chance, daher bleibt der Frost hier den ganzen Tag erhalten. 

Wie kleine Trommelstöcke sehen die Blütenstände der Herbstanemonen aus. Bald jedoch werden sie zerplatzen und wie Baumwolle aussehen. All das wüsste ich nicht, wenn ich sie im Herbst abschneiden würde. :-)


Den Liebesperlenstrauch haben unsere Amseln noch verschont. Hagebutten scheinen wohl besser zu schmecken. Ich liebe es, die Vögel beim Fressen zu beobachten.

Das waren wohl die letzten Bilder aus meinem Garten für heuer. Rückblickend kann ich sagen, dass es ein schönes, wenn auch nicht perfektes Gartenjahr war. Aber das ist es schließlich nie und es kommt immer darauf an, was man daraus macht.

 

DIY: Kleine Weihnachtsgeschenke

Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Also ich bin dieses Jahr ungewöhnlich früh dran und habe schon fast alles besorgt. Ist ja auch nicht so schwierig, wenn sich fast jeder Gutscheine wünscht. *gg* Bei uns herrscht übrigens eine klare Rolleneinteilung, wer für die Geschenke zuständig ist. Ich für alle und mein Freund muss sich nur für mich etwas überlegen. Und sogar da habe ich es ihm vor ein paar Jahren leicht gemacht und mir ein Armband gewünscht, wo ich zu jedem Anlass neue Perlen von Christ dazubekomme. Schenken leicht gemacht sozusagen. J

Für meine Familie gibt es meist auch etwas Selbstgemachtes zu den Gutscheinen und da habe ich einen kleinen Basteltipp für euch. Birkenscheiben sind derzeit voll im Trend und auch ich habe mich vorsorglich damit eingedeckt, ohne zu wissen was ich überhaupt draus machen will. Kürzlich kam mir die Idee die Birkenscheiben weiß bzw. schwarz anzumalen und mit goldenen oder silbernen Aufklebern zu verzieren.

Wer künstlerisch begabt ist kann die Motive natürlich auch aufmalen, das würde bestimmt noch edler aussehen. Dafür einfach die Motive ausdrucken und mit Kohlepapier auf die Scheiben vorzeichnen und anschließend ausmalen.

Ich habe es mir aber leicht gemacht und die Arbeit meinem Plotter überlassen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ist er sehr oft im Einsatz und ich habe jede Menge Ideen, die ich noch umsetzen möchte. Für meine Birkenscheiben habe ich Vinylfolie und DC-Fix-Folie (gibt es in jedem Baumarkt) genommen.

Ich könnte mir auch gut vorstellen, einen Holzstab hinten anzukleben und draus Pflanzenstecker zu machen. Oder man bohrt ein kleines Loch hinein und verwendet sie als Anhänger für den Christbaum. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfach, bestimmt fällt euch noch mehr dazu ein.


Die DC-Fix-Folie ist dicker, als normale Vinylfolie und daher wirken die Motive etwas erhaben. Das gefällt mir sehr gut! Was mir allerdings weniger gut gefällt ist, dass sie beim Verarbeiten meistens hunzt und gerade sehr feine Motive schwierig zu entgittern sein können. Wer selbst schon damit gearbeitet hat weiß bestimmt wovon ich rede!

Plottermotive findet ihr bei Pinterest oder es gibt auch viele Shops im Internet, wo man Dateien erwerben kann.

Die schönen Christbaumkugeln habe ich mir im Sale gegönnt, aber die kann man auf die gleiche Art auch leicht selbst machen. Da fällt mir gerade ein, ich muss unbedingt meinen Bestand durchforsten, ob ich noch einfache weiße Kugeln habe!

Auf der rauen Holzoberfläche haftet die Folie natürlich nicht so gut, aber da kann man mit dem Föhn ein wenig nachhelfen. Einfach etwas erwärmen und dann die Aufkleber gut andrücken.

Auch das alte Einmachglas hat eine Verschönerung erhalten und es ist eine richtig tolle weihnachtliche Vase daraus geworden. Da die Baumarktfolie nicht viel kostet, kann man den Aufkleber wieder entfernen und solche Gläser zur Jahreszeit passend neu gestalten.

Mein Papa hat für mich Sperrholzplatten auf Kartengröße gesägt, ich habe sie mit Kreidefarbe gestrichen und Tannenbäumen beklebt. So entstehen schnell außergewöhnliche Weihnachtsgrußkarten.

Die große Birkenscheibe nehme ich als Untersetzer für das Lichterhäuschen. Das wäre auch eine Idee für die Kleineren, einfach mit einem Teelicht darauf als Tischdeko verwenden. Oder für die Adventskaffeetafel mit Cupcakes oben drauf.

Meine Familie bekommt natürlich nicht diese Birkenscheiben zu Weihnachten, schließlich wird hier mitgelesen. Da habe ich noch eine andere Idee, die ich euch nach Weihnachten zeigen werde. Was ich aber noch dringend brauche ist ein richtiges Weihnachtskissen. Da werde ich wohl meinen Plotter nochmal bemühen müssen! J

Erste österreichische Blogger Christmas Hometour

Herzlich Willkommen zu meinem Beitrag zur ersten österreichischen Blogger Christmas Hometour!

Die Idee stammt von unserer lieben Hilda und was als Hirngespinst bei einer fröhlichen Damenrunde begann, ist nun Wirklichkeit geworden. Ich freue mich sehr, dass sich Hilda die Mühe gemacht hat, das Ganze zu organisieren und Astrid für wunderschöne Banner gesorgt hat. Vielen Dank ihr beiden!


Heute durftet ihr schon Ediths traumhaftes Heim besuchen und weiter geht die virtuelle Reise durch's weihnachtliche Österreich nun bei mir. Dieses Jahr habe ich mir besonders viel Mühe gegeben, Haus & Garten zu schmücken, nicht zuletzt wegen unserer Hometour natürlich.

Aber ich liebe es einfach unser Heim passend zur Jahreszeit zu dekorieren, das ist für mich Entspannung pur. Und das schönste Kompliment ist es dann, wenn Leute durch unsere Siedlung spazieren und bei mir stehen bleiben, weil es da soviel zu gucken gibt.


Wie jedes Jahr habe ich draußen hauptsächlich mit Naturmaterialien dekoriert. Das wirkt zwar auf den ersten Blick etwas farblos, aber im Außenbereich mag ich einfach kein Glitzer und Bling-Bling.


~*~ VORRAUM ~*~

Unser Vorraum ist sehr klein, aber auch hier werden unsere Gäste weihnachtlich empfangen. Wer meinen Blog schon länger liest, dem wird bestimmt vieles bekannt vorkommen, denn gekauft habe ich so gut wie nichts.

~*~ ESSBEREICH ~*~

Weiter geht es in unser Wohn-/Esszimmer. Im Vergleich zu vergangenen Jahren habe ich mich mit der Deko heuer ziemlich zurückgehalten. Am Esstisch steht nur der "Adventskranz" und ich muss sagen, ich mag diese Schlichtheit (zumindest für meine Verhältnisse) sehr!

Auch wenn ich sie noch so sehr liebe, aber bis auf die ganz kleinen und einen größeren sind sogar meine Wichtel im Sommerquartier geblieben.

Den Adventskranz (der eigentlich gar keiner ist) habe ich wieder selbstgemacht. Das Dekomaterial ist noch vom Vorjahr, nur die Holzschale ist neu. Ewig lange habe ich danach gesucht und nun dementsprechend Freude daran. 

Mein Plotter durfte auch ein wenig arbeiten und so habe ich die Birkenscheibe mit einem Aufkleber verziert und das schwarze Schild gemacht. Kupfer mag ich immer noch total gerne, es passt einfach wunderbar zu schwarz und weiß.

Beleuchtung mit Timer ist eine der besten Erfindungen! Wenn man soviele Lichterketten und elektrische Kerzen wie ich hat, dann ist das echt eine tolle Sache. Wer hat schon Lust abends vor dem Bettgehen noch eine halbe Stunde alle Lichterquellen auszuschalten.

Wobei natürlich echte Kerzen auch nicht fehlen dürfen. Was wäre die Adventszeit ohne!

~*~ WOHNZIMMER ~*~

Unser Wohnzimmer mag ich immer noch sehr, obwohl es eigentlich schon wieder alt ist. Aber durch die weiße Ledergarnitur bin ich herrlich unabhängig, was die Farben der Deko betrifft und kann so immer wieder einen neuen Look zaubern.

Für die Weihnachtszeit habe ich mich für schwarz/weiß und ein paar metallische Akzente entschieden. Früher wäre Gold ein richtiges No-Go für mich gewesen, aber man wird schließlich älter und weiser. 😉

Neben Waldbewohnern mag ich zur Weihnachtszeit Sterne und Bäume wahnsinnig gerne. Somit steht Weihnachten im Hause Mayodan wohl unter dem Motto "Waldweihnachten".

Dazu passt auch mein Baumkissen, das ich dank Astrids Tipp wo man den Stoff erwerben kann, selber genäht habe. Bislang ist es die einzige Wehnachtsdeko, die ich heuer gemacht habe, aber es ist noch Stoff übrig und Papiersterne möchte ich auch noch basteln. Wie gut, dass die Adventszeit noch bevorsteht!

Der einzige große Wichtel, der heuer ins Wohnzimmer durfte hat es sich im Kissen- und Deckenkorb gemütlich gemacht.

Wenn ich schon nichts Neues kaufe, dann bemühe ich mich immer Vorhandenes neu zu arrangieren. Deshalb lese ich meine Weihnachtsposts der Vorjahre auf keinen Fall vorher, damit ich nicht genau weiß, wie es letztes Jahr bei uns ausgesehen hat. Trotzdem sieht das Tablett am Wohnzimmertisch fast genau so aus, wie die Jahre zuvor. Einfach weil es mir so gut gefällt und so sein muss.

~*~ TREPPENAUFGANG ~*~

Der Treppenaufgang ins obere Stockwerk befindet sich zwar auch mitten im Wohnzimmer (typisch Doppelhaus eben), aber das hat mich noch nie gestört. Dadurch ist das ganze Haus irgendwie verbunden und ich kann mit meinem Freund kommunizieren, auch wenn er oben ist.

Da ich nicht viel Dekofläche zur Verfügung habe, wird bei uns die Treppe einfach mitgeschmückt.

Abends beim Fernsehen hat man sie genau im Blickfeld und das sieht so kuschelig aus, wenn alles beleuchtet ist.


Die Küche und oberen Zimmer dekoriere ich eigentlich nicht, da die Küche erstens sehr klein ist, ich sie zweitens nicht so gerne mag und oben unser Privatbereich ist, wo ohnehin kaum Gäste hinkommen.

~*~ WINTERGARTEN ~*~

Dafür kann ich mich auf unserer ehemaligen Terrasse nun so richtig austoben. Zwar habe ich früher hier auch weihnachtlich geschmückt, allerdings wurde meistens alles nass oder gleich ganz vom Schnee verdeckt.

Das kann jetzt nicht mehr passieren, da wir die Terrasse in einen unbeheizten Wintergarten umbauen ließen. Außerdem hat es schon so lange nicht mehr geschneit in der Vorweihnachtszeit, was ich eigentlich recht schade finde. Ich bin zwar kein Winterfreund, aber wenn schon Schnee dann bitte im Dezember und nicht im Februar oder März.



Es würde einfach viel hübscher aussehen, wenn der Garten im Hintergrund eine leichte Puderzucker Schneedecke hätte. *seufz*

Das Sternenhäuschen ist letztes Jahr einem rutschenden Fensterkasten zum Opfer gefallen und war danach ziemlich ramponiert. Aber ich konnte es einfach nicht wegwerfen, habe es wieder geklebt und heuer ein kleines Arrangement daraus gebastelt.

Danke, dass ihr mich bis hierhin begleitet habt! Nun ist es auch schon dunkel geworden und ihr könnt noch einen Blick auf unsere Weihnachtsbeleuchtung werfen.


Ich hoffe es hat euch bei uns gefallen und darf euch gleich weiterschicken zu der lieben Manuela. Sie hat ein zauberhaftes Zuhause und bei ihr bekommt ihr shabby Weihnachten zu sehen.



Montag

Dienstag


Mittwoch

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